Promi Watch London

Hier kannst du Promis Treffen in London

Die Jagd nach Stars in London

Finden Sie heraus, wen Sie sehen können… und vor allem: wo!?

Während üblicherweise davon ausgegangen wird, dass das Leben in der Hauptstadt besonders in den Londoner Galerien, Museen, Theatern und Parks genossen werden kann, lässt sich nicht leugnen, dass es besonders aufregend ist, Derek Acorah dabei zu beobachten, wie er aus dem örtlichen Supermarkt schleicht.

Die Jagd nach Stars ist das Opium des Volkes. Während manche der tollsten Treffen mit den Stars unerwartet zustande kommen und ein ansonsten ganz gewöhnlicher und langweiliger Tag durch das zufällige Kreuzen einer echten Berühmtheit in eine transzendentale Erfahrung verwandelt wird, empfiehlt es sich für die entschlosseneren Star-Jäger, vorab Pläne hierfür zu machen.

Um die Beteiligung an diesem genauso sinnfreien wie vergnüglichen Zeitvertreib zu erhöhen, haben wir einen vorläufigen Stadtführer für alle diejenigen entworfen, die ihre Chancen erhöhen möchten, an der Brust von Katie Andre vorbeizukommen, in den Spuren von Siennas nackten Füßen zu wandeln oder herauszufinden, ob Tom Cruise wirklich so klein ist, wie behauptet wird.

The Ivy
Zunächst die Klassiker. The Ivy, 1 West Street, WC2H, ist die große alte Dame der Berühmtheiten-Treffpunkte. Regelmäßig besucht von den bekanntesten Angehörigen des Berühmtheitsadels (George Michael, Elton John, Tom Cruise), fand in The Ivy auch die Feier von Beckhams Verlobung statt. Ach ja, und Liberty X weiß dieses Restaurant auch zu schätzen.
Für die eifrigsten Star-Jäger ist eine Planung im militärischen Stil nötig. Um einen Tisch zu bekommen, müssen Sie mindestens 6 Monate im Voraus dort anrufen; in dieser Zeit sollten Sie dann auch Geld sparen, um die Rechnung bezahlen zu können. Wenn Ihnen das zu anstrengend ist, dann stellen Sie sich einfach neben die Türwächter (die ganz charmant sein sollen) an den Eingang für die Stars.

Nobu 
Nobu (Metropolitan Hotel, 19 Old Park Lane, Mayfair W1K) bietet die Gelegenheit dazu, dort Brad Pitt, George Clooney oder den heiligen Gral aller Londoner Berühmtheiten, Kate Moss, zu treffen, was eine gute optische Beilage für Ihr extrem teures Sushi darstellen wird.
Hier einen Tisch zu bekommen, dürfte leichter sein als in The Ivy, aber auch hier empfiehlt es sich, möglichst frühzeitig anzurufen. Falls die Aufregung der Star-Jagd im Nobu bei Ihnen Lust auf einen entspannenden Gin Tonic ausgelöst haben sollte, dann begeben Sie sich einfach in die berühmte Met Bar dieses Hotels, vorausgesetzt, Sie haben für ein Zimmer bezahlt oder haben es irgendwie geschafft, Mitglied im privaten Club zu werden.

Met Bar

Zwar ist diese Bar noch sehr exklusiv und gehört nach wie vor zu den wichtigsten Orten für die Star-Jagd; ihre Blütezeit ist aber wohl schon vorbei. Berühmt wurde die Met Bar in den späten 90er Jahren, als viele der coolsten Briten dort verrückt spielten; Liam Gallagher stritt dort mit den Paparazzi , während die Appleton-Schwestern und Sadie Frost sich im Hintergrund volllaufen ließen.

Jedoch führte dieser Ruhm rasch zu einer Übersättigung mit drittklassigen Stars, da jedes Glamour-Model und jeder Boy-Band-Sänger ihren Teil davon haben wollten, was die wirklich wichtigen Stars von dort vertrieb. Die Bar ist jedoch nach wie vor ideal dafür, zumindest einigen Stars aus dem Reality-TV in Fleisch und Blut zu begegnen.

Chinawhites 

Dasselbe gilt angeblich auch für Chinawhites (6 Air Street W1R), wo es nur so wimmelt von Soap-Schauspielern und Fußballern, sowie von jungen Mädchen, die unbedingt mit ihnen anbandeln möchten. Offiziell gilt, dass man dorthin eingeladen werden muss, oder dort jemanden kennen muss, wenn man nicht die 650 £ jährliche Mitgliedsgebühr bezahlen will; jedoch gibt es Erfahrungsberichte, die zu belegen scheinen, dass sehr gut aussehende Frauen auch ohne Mitgliedschaft eine Chance haben, hinein zu gelangen.

Falls die berühmten Zeitgenossen, für die Sie sich interessieren, eher zur intellektuellen Variante von Stars gehören, dann dürfte es Ihnen ein Erfolgserlebnis vermitteln, lange genug vor The Groucho Club (Dean Street, Soho) zu warten. Subversiv benannt nach einem berühmten Spruch von Groucho Marx – „Ich würde zu keinem Club gehören wollen, der mich als Mitglied aufnimmt“ –, beherbergt dieser Privatclub in Londons Mitte vor allem Personen, die eher über die Tagesaktualität schreiben (bzw. die in anderer Form kreativ tätig sind) als selbst zum Gegenstand der Nachrichten zu werden.
In den 90er waren seine berüchtigten Leiter Julie Burchill und Toby Young, begleitet von einer Schar übermütiger junger Leute; bekannte Mitglieder waren u.a. Keith Allen, Damien Hurst und Vic Reeves, während Salman Rushdie finanziell an dem Club beteiligt war.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.